Das Sattler- und Tapeziererhandwerk

In Erinnerung an seinen kaputten Ball beschloss Herr Preißler, selbst Bälle herzustellen. Sie bestanden aus 32 Teilen.
Außerdem arbeiteten die Sattler früher mit dem Sattlerross. Mit Sattlerahle und Sattlernadel erhielt man eine sehr feste Naht.
Zugbänder für Pferdegeschirre wurden damit genäht.
Der Tapezierer und Polstermöbelhersteller stellte zum Beispiel Stühle her.
Zuerst wurden für die Sitzfläche Gurte gespannt und Federn aufgestellt, die mit Schnurfäden zusammengebunden wurden.

Flachswerg (Abfall der Flachspflanze) befestigte man darüber.
Anschließend gab man Rosshaar darauf und bezog die Sitzfläche mit weißem Nesselstoff.
Zum Schluss erhielt der Stuhl noch einen schönen Polsterstoffbezug.

Das Rosshaar wurde zu einem Zopf geflochten.

Mit einer handbetriebenen Rosshaarzupfmaschine wurde es bearbeitet.
Durch das Drehen des Handrades fassen die Zähne der Maschine das Rosshaar und machen es locker.
Herr Preißler – Sattler und Tapezierer -
Das Handwerk früher -
Firma Preißler heute