Ortsteil Colmnitz

Am Südrand des Tharandter Waldes liegt das 7,5 km lange Waldhufendorf in der Mulde des Colmnitzbaches. Seit ca. 1000 Jahren besiedelt, im 12. Jahrhundert von fränkischen Siedlern gerodet und urkundlich 1348 erstmalig erwähnt entwickelte es sich am Rande des Freiberger Silberbergbaues als Bauerndorf mit einem vielseitigen Handwerk.

1862 erhielt Colmnitz Anschluss an die Eisenbahnlinie Dresden-Chemnitz; die Kreisstraße 110 tangiert den Ort.
Im Umkreis von 20 km liegt die Burg Frauenstein mit dem Museum des Orgelbaumeisters Silbermann, die 16,4 Millionen Kubikmeter fassende
Trinkwassertalsperre Klingenberg, das ehemalige Jagdschloss Grillenburg der Sächsischen Könige, der Gondelteich Grillenburg und im Tännichttal der Felsen an der Räuberhöhle von Lips Tullian, wo sich der Mittelpunkt Sachsens befindet, der jetzt durch eine Markierungssäule offiziell gekennzeichnet ist.
Die Silberstadt Freiberg lädt mit ihren mittelalterlichen Bauten, wie gotischer Dom mit spätromanischer Goldener Pforte, Obermarkt und vielen Bürgerhäusern ein.
Die Umgebung ist sehr waldreich. Spaziergänge und Reittouristik bereichern das Urlaubsangebot.